Nach einer aktuellen Studie des Kölner Marketinginstituts Marketingservice ABH bietet der russische Aftermarket für Autoteile, Autochemie, Zubehör und Reifen gute Perspektiven für deutsche Hersteller. So generiert der aktuelle Fahrzeugbestand von etwa 29 Millionen PKW ein Aftermarket-Potenzial von über sieben Milliarden Euro. Dieses Potenzial wird weiter wachsen, da die starken Neuzulassungsjahre und Gebrauchtwagenimporte der jüngeren Vergangenheit jetzt in den Aftermarket kommen. Die Studie rechnet mit jährlichen Volumensteigerungen von etwa zehn Prozent, dies alleine durch den bereits vorhandenen PKW-Bestand. „In Russland wird es selbst bei der Anwendung von Negativ-Szenarien zu einem moderaten Marktwachstum kommen“, schätzt Gerd Heinemann, verantwortlicher Verfasser der ABH Marktsstudie die Perspektiven für den russischen Kfz-Markt ein.