Russlands Bauwirtschaft durchlebt nach den enormen Wachstumsraten der vergangenen Jahren eine Schwächephase. Finanzierungsengpässe und die schwierige Versorgung mit Baustoffen bremsen die Bauaktivitäten insbesondere in Moskau und St. Petersburg. Um den Abschwung in der Baubranche zu verhindern, initiiert der Staat ein milliardenschweres Investitionsprogramm zur Entwicklung der Transportsysteme. Für den Bau von Straßen, Schienenwege und Flughäfen stellt der Kreml über 350 Mrd. Euro bis 2015 bereit. Laut dem Programm sollen unter anderem 3.100 km Eisenbahnlinie und 8.000 km Fernstraße neu errichtet werden.
Daneben versprechen auch millionenschwere Sportbauten einen Wachstumsschub für die Baubranche. Für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind Investitionen von über 7,5 Mrd. Euro geplant. Und auch private Investoren entdecken Sportanlagen als Einnahmequelle: Im ganzen Land ist die Errichtung von Rennbahnen, Skiarenen sowie Fußball- und Freizeitanlagen in Planung. Im vergangenen Jahr haben die Bauarbeiten für Russlands erste Formel-Eins-Strecke begonnen, die 2010 abgeschlossen werden.
Klein, grau, unscheinbar, aber ungemein erfolgreich. 1934 erfand der Handwerker Artur Fischer im Schwarzwald den Dübel. Seine Werkstatt entwickelt sich bis heute zum Weltmarktführer für Befestigungssysteme. Heute gehören Fischer-Dübel in Hochhäusern ebenso zum Standard wie in Tunneln oder Brücken rund um den Globus.