Mehr als 1.300 Teilnehmer auf den Baden-Württemberg-Tagen in Moskau

Die Baden-Württemberg-Tage in Moskau (25. bis 28. Mai) waren die bisher größte Veranstaltung eines deutschen
Bundeslandes in Moskau. Neben dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Günther H. Oettinger
und dem Wirtschaftsminister Ernst Pfister MdL nahmen über 230 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
an der Delegationsreise teil. Sie trafen in Moskau auf ein ebenfalls hochrangiges Publikum, das sich in Wirtschafts- und
Wissenschaftsforen über Innovationen aus dem deutschen Südwesten informierte. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen
standen Branchen wie Medizin- und Produktionstechnik sowie Automotive und Infrastruktur, in denen Baden-Württemberg
europaweit eine Spitzenstellung einnimmt.  Die Präsentation "Tourismus- und Genießerland Baden-Württemberg" bot
Teilnehmern die Möglichkeit, mehr über die touristischen Highlights des Landes sowie exklusive Reiseangebote zu erfahren.
In der Ausstellung "Innovationsregion Baden-Württemberg" präsentierte der deutsche Südwesten innovative Produkte und
Dienstleistungen für den russischen Markt.

Gemeinsam mit dem Vizebürgermeister der Stadt Moskau Jurij Rosljak eröffnete Ministerpräsident Günther H. Oettinger
am 25. Mai die Baden-Württemberg-Tage. Allein zum Empfang kamen über 650 russische Gäste. Wie Oettinger in seiner
Eröffnungsrede betonte, bleibe Russland ein äußerst attraktiver Markt und Standort für den deutschen Südwesten.
Baden-württembergische Unternehmen hätten "im Grunde alles", was die russische Volkswirtschaft benötigt: modernste
Maschinen und Anlagen, innovative Produkte zur Energieerzeugung, Know-how im Gesundheitssektor, aber auch Kraft-
fahrzeuge und Konsumgüter in Premiumqualität. Die Baden-Württemberg-Tage sieht Oettinger als wichtige Investition in
die Zukunft, die sich mittelfristig in konkreten Investitionen und Aufträgen niederschlägt. Schon während der Veranstaltung
berichteten deutsche Teilnehmer von viel versprechenden Gesprächen und Kontakten zu russischen Unternehmen, aber
auch zu deutschen Firmen vor Ort. Die Baden-Württemberg-Tage waren in dieser Hinsicht das ideale Forum, um
Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Hierfür wurde auch eine Kontakt- und Kooperationsbörse organisiert.